Stade Renert

Entwicklung und Bau des Sportkomplexes “Stade Renert” in Berburg

 

Schon während der Bauzeit des Kulturzentrums Beaurepaire stellte sich in Berburg die Frage, wo man die so dringend benötigten Sanitäranlagen für das bestehende Fussballfeld unterbringen könnte. Die Lösung, die Duschen und Umkleidekabinen im Untergeschoss des Kulturzentrums Beaurepaire zu bauen, wurde vom damaligen Sportsministerium nur unter der Bedingung gutgeheissen, wenn in nächster Zukunft auch ein Spielfeld in dessen Nähe gebaut werden würde. Das für solche Anlagen zur Verfügung stehende Subsid sollte auch erst nach dessen Fertigstellung genehmigt werden. In der Gemeinderatssitzung der Gemeinde Manternach vom 4. November 1994 wurde zum ersten Mal der Bau eines neuen Fussballfeldes in der Nähe des Kulturzentrums in Betracht gezogen.

 

Als am 21. März 2000 der Verwaltungsrat des Gemeindesyndikates Synecosport eine prinzipielle Entscheidung traf, zwei Fussballfelder neben der bereits bestehenden Schule zu bauen, waren bereits viele Diskussionen geführt und viele Verhandlungen zu einem guten Ende gebracht worden. Es war ein Glücksfall, dass die Verantwortlichen sich ab 1995 mit allen Grundbesitzern einigen konnten und somit der Weg frei wurde, um in nächster Nähe zum schon bestehenden Schul-und Sportkomplex diese Anlage zu planen. Der Auftrag an die Architekten war von Anfang an klar: Planung einer Anlage, die sowohl den Anforderungen des Schulsports beider Gemeinden wie auch denen des Breitensports gerecht werden soll.

 

Am 23 Juli 2001 wurde dann die vom Architekten vorgelegte Vorplanung und Kostenaufstellung vom Vorstand des Synecosport angenommen und das Projekt konnte seinen nicht immer ganz ebenen Weg durch die Instanzen antreten.

 

Im Antwortschreiben vom 21. Januar 2002 des Sportministeriums an den Distriktskommissar werden die Argumente und der Bedarf für die neue Sportanlage gutgeheissen und Subsidien vom Staat zugesagt.

 

Am 25 März 2002, also genau 2 Jahre nach der ersten prinzipiellen Entscheidung werden dann die definitiven Pläne und der detaillierte Kostenvoranschlag gutgeheissen.

 

Am 22. April 2002 wird per Konvention mit den beiden Gemeinden der Verteilerschlüssel zur Kostenübernahme festgelegt. Bauherr der neuen Sportanlage wird der Schul-und Sportsyndikat SYNECOSPORT sein.

 

Nachdem alle offiziellen Gutachten der zuständigen Instanzen eingeholt waren und diesen Rechnung getragen war, konnte dann am 3. April 2003 das Projekt definitiv gestimmt werden. Am 23. Juli 2003 wird das Projekt dann auch vom Innenminister gutgeheissen und somit konnten nun endlich die Ausschreibung für die Erdarbeiten veröffentlicht werden.

 

Die Arbeiten schritten zügig voran, der beachtliche Höhenausgleich konnte technisch sauber gelöst werden, und die vor Ort gefundenen überdimensionalen Gesteinsbrocken wurden in das Projekt integriert und dienen der Befestigung der Böschungen. Sie tragen heute neben der herrlichen Lage wesentlich zur Attraktivität der gesamten Anlage bei.

 

Im November 2003 wurden dann die Bauarbeiten für die Zuschauerterrasse, den Ausschank und sämtliche sanitären und technischen Räume ausgeschrieben.

 

 

Am 18. Dezember 2003 wurde unter Beisein vom damaligen FLF-Präsidenten Henri Roemer der erste Spatenstich getätigt.

 

Am 9. Juli 2005 konnte der Präsident des SYNECOSPORT Marc Pitzen sowie die Bürgermeister Henri Frank und Marcel Niederweis, den Innenminister Jean-Marie Halsdorf, den delegierten Aussenminister Nicolas Schmit, Sportskommissar Guy Fusenig, FLF-Präsident Paul Philipp sowie zahlreiche Ehrengäste zur offiziellen Einweihung der neuen Anlage empfangen.

 

Das Stade Renert bittet neben einem Rasenplatz mit angrenzender Tribüne und gediegener Buvette, auch ein synthetisches Spielfeld welches von den Jugendmannschaften des Vereins sowie der Schule intensiv genutzt werden.

Somit stehen dem Verein Berdenia Berbourg, sowie dem Schulsport eine herrliche Anlage zur Verfügung, welche in dieser Qualität aussergewöhnlich ist für zwei kleine Landgemeinden welche Manternach und Bech mit einer Gesamteinwohnerzahl von 2700 Einwohner sind.

 

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